Rahmenprogramm

Rahmenprogramm

Im Rahmen der Tagung bieten wir Ihnen folgendes Rahmenprogramm an:

Freitag, 23.11.2018 (Raum: DiLab / NK 211)

Medieninstallationen (Ars Electronica Center Linz)

Hololense, Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality – Tauche im Didaktischen Labor der Universität Passau in virtuelle Welten ein

Die Tagung lädt dazu ein, neben den interdisziplinären Vorträgen und Panels, neben all den Überlegungen und Fragen zur Digitalisierung und Bildung auch interaktiv-ästhetische Erfahrungen mit den verschiedenen Medien zu machen. Hierzu gibt es in Kooperation mit dem Ars Electronica Center Linz folgende Medieninstallationen, die zum Eintauchen und Ausprobieren einladen.

Projekt INEO

Abstrakte Darstellung zum Projekt INEO (Grafik: Ars Electronica Center Linz)

"Das Projekt INEO ist eine Virtual-Reality-Experience, die auf die Interessen und Bedürfnisse auch nicht technikaffiner Menschen der älteren Generation abgestimmt ist". (Quelle: Ars Electronica Center | Projekt INEO)

Installation LOGIN

Abstrakte Darstellung zum Projekt LOGIN (Grafik: Ars Electronica Center Linz)

"In der Installation LOGIN werden die BenutzerInnen dazu eingeladen, den Prozess des Einloggens, der für gewöhnlich nicht visuell erfahrbar ist, körperlich zu erleben". (Quelle: Ars Electronica Center | LOGIN)

Über das Ars Electronica Center

Das Ars Electronica Center ist das Museum der Zukunft, in dem allerlei Verschmelzungen verschiedenster Kunst-, Wissenschafts- und Technologierichtungen gezeigt und bearbeitet werden.

Optionales Abendprogramm (Abendessen)

Für Freitagabend sind Tische in zwei Passauer Lokalitäten (Optionen: "Slow Food Farm to Table" oder "Hipster Burger Joint") für Sie reserviert. Wenn Sie mit dem IML-Team sowie anderen Tagungsteilnehmenden gemeinsam Essen gehen wollen, dann tragen Sie sich bitte bis Freitag um 13:00 Uhr bei der Registrierung in die Liste ein. Die Kosten für das Abendessen übernehmen alle Teilnehmenden selbst.

Samstag, 24.11.2018

Studentische Ausstellung (Raum: DiLab / NK 211)

An beiden Tagen werden im Didaktischen Labor (NK 211) studentische Projektarbeiten (Medienprojekte rund um das Tagungsthema) zu sehen sein, die im Rahmen der Modellseminare im Teilprojekt Information and Media Literacy entstanden sind.

Soundinstallation "Touch the sound 2.1" (Werner Jauk | Raum: NK 412c)

Eindrücke zur Installation Touch the Sound (Grafik: Werner Jauk)

Touch the sound 2.1 versucht die Semiologie des auditorischen Erlebens auf der Basis des körperlicher Bezüge erlebbar zu machen - der kulturellen Willkürlichkeit die Natur der ikonischen Triggerung indexikalischen Körperwissens beizustellen.

Die Installation ist als Teil einer epistemologischen Medienkunst begleitet von jahrzehntelanger Forschung zur sound-gesture und dem expressiven instrumentalen Musizieren. Sound-gesture dient als Paradigma der emotional intuitiven Interfaces: Nicht die instrumentelle Handlung, sondern die Intentionalität der Körper-Umwelt-Interaktion steht dabei im Zentrum. Converged environments entstehen wechselseitig adaptiv durch die Interaktion über die emotionale Empfindsamkeit des Körpers

Über Werner Jauk

Werner Jauk (Foto: privat)
Werner Jauk (Foto: privat)

Werner Jauk ist Media-artist, Musikwissenschafter und Psychologe. Er studierte Psychologie und promovierte in "new experimental aesthetics". Er habilitierte sich in systematischer Musikwissenschaft über Pop-Musik und Medien-Kunst.

Studien der Computermusic am IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) und der electric-guitar führten ihn zu technoiden Musiken und zur Zusammenführung von empirischer Wissenschaft und Kunst in der Medienkunst, der Exploration realitätskonstruierender Implikationen der "extended" perception / aisthesis. 2007 gründete er den MA-Studienschwerpunkt "Popmusik & Medienkultur" an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Verhaltensnahe Forschung und Lehre medialer als populärer (Musik-)Kultur sind theoretisch von evolutionär psychologischen und Medien-Theorien geprägt, von einer "empirischen Kulturwissenschaft anderer Empirie" zwischen Wissenschaft und Kunst. Der Theorie des Gegenstandes gemäß verbindet er Methoden der psychotherapeutischen Körperarbeit mit apparativer experimenteller Labor-/Feld-forschung und epistemologischer Medienkunst. (Quelle: Werner Jauk)

Stadtführung (60 Minuten)

Nach der Tagung ist es möglich, an einer Stadtführung durch Passau teilzunehmen. Diese wird in englischer Sprache stattfinden und von einem erfahrenen Stadtführer durchgeführt. Die Stadtführung startet am Tagungsort (Nikolakloster) und endet in der Altstadt am Museum Moderner Kunst Wörlen Passau.

Treffpunkt: Tagungsbüro, 14:30 Uhr
Kostenbeitrag: EUR 5,00

Das wissenschaftliche Rahmenprogramm wird von der Friedrich Stiftung gefördert.